Die Voraussetzungen um an der Fakultät Gestaltung
Kommunikationsdesign zu studieren sind ein Nachweis bezüglich Abitur,
fachgebundener Hochschulreife oder der Fachhochschulreife.
Die Eignungsprüfung dient der Feststellung der gestalterischen Eignung
für den Studiengang Kommunikationsdesign. Sie besteht aus einer Mappenprüfung
als Vorauswahl sowie einer praktischen und einer mündlichen Prüfung.
In der praktischen Prüfung gilt es zwei vorgegebene Themen in relativ
kurzer Zeit zu bearbeiten. Unter Druck zu arbeiten bedeutet: Farbe und Form
bekennen.
Über eventuell benötigtes Werkzeug wird in der Einladung zur Prüfung
informiert. Die Themen werden erst am Tag der Prüfung bekanntgegeben.
Anhand der eingereichten Gestaltungsarbeiten wird in der Mappenprüfung
eine Begabung für den Studiengang Kommunikationsdesign geprüft.
Kommunikationsdesign bedeutet nicht nur die visuelle Gestaltung der Form,
sondern ebenso die konzeptionelle Gestaltung des Inhalts. Dementsprechend
werden von der Fakultät Gestaltung die Themen der einzureichenden Arbeiten
vorgegeben, um nicht nur formales Stehvermögen zu prüfen, sondern
gleichermaßen auch die Fähigkeit, Ideen zu visualisieren. Im Falle
einer positiven Bewertung der Mappe folgt die Einladung zur praktischen und
mündlichen Prüfung.
Die Bedingungen für die Mappenprüfung (Umfang, Format, Aufgabenstellung
usw.) werden jährlich bis Ende November veröffentlicht und auf Wunsch
auch zugesandt.
In einem etwa 15-minütigen Gespräch mit einer Gruppe der Dozenten
wird der Prüfling zu verschiedenen Themen befragt.
Beweggründe bezüglich der Aufnahme des Studiums an der Fakultät
Gestaltung, konkrete Fragen zu Arbeiten aus der Mappe oder Interesse an anderen
Aktivitäten des Bewerbers - der genaue Inhalt der Unterhaltung ist nicht
vorhersehbar und stets an der gegebenen Situation orientiert.
Das primäre Ziel der "mündlichen Prüfung" ist das
Kennenlernen des Prüflings. Daher: ist falsche Bescheidenheit genauso
unangebracht wie ungesundes Selbstbewußtsein.